Umweltfreundlich und verantwortungsbewusst

 

Das FHW Neukölln kennt seine Verpflichtung zum Umweltschutz und ist sich seiner Verantwortung bewusst. Um seinen Teil dazu beizutragen, wird die Effizienz der Erzeugungsanlagen stetig verbessert, was neben dem verstärkten Einsatz von biogenen Brennstoffen zu erheblichen CO2-Emissionsreduzierungen führt. Darüber hinaus werden die Umweltschutzanlagen des Werkes ständig modernisiert und ausgebaut, damit das Unternehmen den steigenden Anforderungen, resultierend aus dem Bundesimmissionsschutzgesetz, gerecht wird. Im Übrigen trägt die zentrale Wärmeerzeugung bereits den Grundgedanken des Umweltschutzes, denn im Gegensatz zu den unzähligen Einzelschornsteinen, die jeweils ihre Abgase ungefiltert emittieren, bietet sie die Möglichkeit, über eine effektive Rauchgasreinigung die lokale Schadstoffbelastung deutlich zu senken. 

 

Das Unternehmen hat grundsätzlich stickoxid-arme Feuerungssysteme im Einsatz, so dass die behördlichen Grenzwerte unterschritten werden.

 

Beim Einsatz von Steinkohle als Brennstoff achtet FHW zunächst auf deren Qualität und verwendet ausschließlich schwefelarme und hochkalorische Produkte. Zur Minimierung der Schwefeldioxid- und Staubemissionen setzt das Unternehmen eine trockene Direktentschwefelungsanlage kombiniert mit Elektrofiltern ein. Auch hier werden alle behördlichen Grenzwerte eingehalten.

 

FHW besitzt ein Emissionsüberwachungssystem, welches zu jeder Zeit die Schadstoffe im Rauchgas für jede einzelne Kesselanlage misst. Die Werte werden an zwei Rechnereinheiten registriert und kontrolliert sowie online an die Genehmigungsbehörde übertragen. Insofern wird die Einhaltung der Grenzwerte beim FHW auch extern überwacht. Sollte es zu Grenzwertüberschreitungen kommen, so können die Mitarbeiter des Unternehmens sofort Gegenmaßnahmen einleiten.

 

Weiterhin kommen Maßnahmen wie die Abwasserbehandlung, der Schallschutz und die Reststoffentsorgung der kohle- und holzbefeuerten Kessel zum Tragen und komplettieren den Umweltschutz des Fernheizwerkes.

 

Um den ständigen Fortschritt im Umweltschutz zu dokumentieren, prüfen zu lassen und zu veröffentlichen, nimmt FHW seit dem Jahr 2000 am EU-Öko-Audit teil. Im Kern bedeutet dies die Zertifizierung aller umweltrelevanten Vorgänge im Werk durch einen unabhängigen Umweltgutachter.   

 

In diesem Zusammenhang wird auf die jährliche Umwelterklärung des Unternehmens verwiesen.

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